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Wohngeld

Nach den Bestimmungen des Wohngeldgesetzes können finanzielle Leistungen zu Unterkunftskosten in Form eines Mietzuschusses an Mieter oder in Form eines Lastenzuschusses an Haus- und Wohnungseigentümer gezahlt werden.

 

 

Lastenzuschuss:

 

Sie können einen Antrag auf Wohngeld in Form eines Lastenzuschusses stellen, wenn Sie Eigentümer/in eines Eigenheims, einer Eigentumswohnung, einer Kleinsiedlung, einer landwirtschaftlichen Nebenerwerbsstelle oder Inhaber/in eines eigentumsähnlichen Dauerwohnrechts sind.

 

 

Mietzuschuss:

 

Einen Antrag auf Mietzuschuss können Sie stellen, wenn Sie Mieter/in bzw. Untermieter/in von Wohnraum sind. Auch Eigentümer von Mehrfamilienhäusern können diesen Antrag stellen, wenn Sie im eigenen Haus wohnen.

 

Bei Wohnraum, der sich in einem auch gewerblich genutzten Gebäude befindet (Geschäftshaus bzw. gemischt genutztes Gebäude), ist hingegen ein Antrag auf Lastenzuschuss zu stellen.

 

 

Ob und in welcher Höhe Ihnen Wohngeld zusteht hängt ab von:

 

- dem Gesamteinkommen (Jahreseinkommen aller Haushaltmitglieder)

 

- der Zahl der zu Ihrem Haushalt rechnenden Personen

 

- der Höhe der zuschussfähigen Miete bzw. Aufwendungen für Ihren Wohnraum

 

 

 

Wohngeld wird immer zum Ersten des Antragsmonates gezahlt und ist zeitlich begrenzt.

 

Nach Ende eines Bewilligungszeitraumes ist ein neuer Antrag zu stellen. Endet der Bewilligungszeitraum zum Beispiel am 30.4. ist der neue Antrag spätestens am 31.5. bei der Wohngeldstelle abzugeben, damit eine nahtlose Weiterbewilligung ab dem 01.05. erfolgen kann.

 

 

 

Keinen Anspruch auf Wohngeld haben Empfänger/innen folgender Leistungen:

 

- Arbeitslosengeld II und Sozialgeld sowie Zuschuss für Auszubildenden nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch

 

- Hilfe zum Lebensunterhalt oder Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch

 

- Ergänzende Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem Bundesversorgungsgesetz

 

- Leistungen in besonderen Fällen und Grundleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz

 

- Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe nach dem Achten Buch Sozialgesetzbuch, wenn alle zum Haushalt gehörenden Personen zu den Empfängern dieser Leistung gehören

 

- Übergangsgeld und Verletzungsgeld in Höhe des Arbeitslosengeldes II nach dem Sechsten bzw. Siebten Buch Sozialgesetzbuch

 

In diesen Fällen wird ein Antrag auf Wohngeld abgelehnt, da die Wohnkosten im Rahmen der oben genannten Leistungen mit abgedeckt sind.

 

 

Allein stehende Wehrpflichtige haben für die Dauer des Grundwehrdienstes ebenfalls keinen Anspruch auf Wohngeld, ebenso wie Zivildienstleistende. Es sei denn die Mietbeihilfe nach § 7a des Unterhaltssicherungsgesetzes ist abgelehnt worden.

 

 

Auch allein stehende Auszubildende haben in der Regel keinen Anspruch auf Wohngeld. Sie haben Anspruch auf Leistungen zur Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz oder dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch.

 

Ein Anspruch auf Wohngeld besteht nur, wenn die Leistungen der Ausbildungsförderung ausschließlich als Darlehen gewährt werden.

 

 

 

Folgende Unterlagen müssen Sie mitbringen, wenn Sie einen Antrag auf Wohngeld stellen wollen: (Näheres ergibt sich aus dem Einzelfall)

 

- Bei Arbeitnehmern: Verdienstbescheinigung bzw. einen Nachweis über Lohnersatzleistungen (Krankengeld, etc.)

 

- Bei Rentnerinnen/Rentnern: Rentenbescheid

 

- Bei Selbstständigen: Gewinn- und Verlustrechnung für das laufende Jahr

 

- Bei Einkommensteuerpflichtigen: Letzter Einkommensteuerbescheid/Vorauszahlungsbescheid

 

- Bei Arbeitslosen: Nachweis über bezogenes Arbeitslosengeld

 

- Bei Empfängern von Unterhaltsleistungen: Nachweis über Art, Höhe und Empfänger/in der Leistung

 

- Schwerbehindertenausweis oder Nachweis, dass eine Pflegebedürftigkeit besteht

 

- Entrichtung von Pflichtbeiträgen zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung oder gesetzlichen Rentenversicherung sowie die Entrichtung laufender Beiträge zu öffentlichen oder privaten Versicherungen ist durch Bescheinigungen des Arbeitgebers, durch Beitragsquittungen, Rentenbescheide, Beitragsbescheide der Krankenversicherung oder durch Versicherungsverträge nachzuweisen, damit ein pauschaler Abzug festgesetzt werden kann.

 

 

Für einen Mietzuschuss zusätzlich:

 

- Mietvertrag

- Mietquittungen

- Erklärung des Vermieters über eventuelle Mieterhöhungen

- Nachweis über eine eventuelle Untervermietung

 

 

Für einen Lastenzuschuss zusätzlich:

 

- Nachweis über die Belastung aus dem Kapitaldienst

- Nachweis über die Höhe der Grundsteuer und Verwaltungskosten an Dritte

- Nachweis über Erträge aus Überlassungen von Räumen und Flächen an Dritte

- Nachweis über Leistungen Dritter zur Aufbringung der Belastung

- Notarieller Kaufvertrag; Wohnflächenberechnung

 

 

 

Sie haben außerdem die Möglichkeit, Ihren Wohngeldanspruch durch den Wohngeldrechner des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW selbst zu ermitteln.

 

Unsere Wohngeldstelle steht Ihnen natürlich ebenfalls mit Rat und Tat bei der Antragsstellung zur Seite.

Rechtsgrundlagen: Wohngeldgesetz


 
 



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