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Vom Stadtarchivar zum Ortsheimatpfleger

Seit dem vergangenem Jahr ist Hans-Josef Dören der Ortsheimatpfleger der Kernstadt Büren. Zu seinen Lieblingsplätzen gehört die Mittelmühle mit der Bohrmühle und der Pavillon in den Almeauen.

Seit dem vergangenem Jahr ist Hans-Josef Dören der Ortsheimatpfleger der Kernstadt Büren. Zu seinen Lieblingsplätzen gehören die Mittelmühle mit der Bohrmühle und der Schlaun-Pavillon in den Almeauen. Bild: Johannes Büttner

 


Hans-Josef Dören ist seit September 2020 der Ortsheimatpfleger der Kernstadt Büren. Damit gehört der 65-jährige gebürtige Bürener zwar zu den Neulingen in der Gilde der Ortsheimatpfleger, aber kaum ein anderer kann ein solch großes Wissen über die Geschichte der Stadt vorweisen. Schließlich leitete Hans-Josef Dören bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand das Archiv der Stadt Büren.

"Ich bin geprägt von der großen Liebe zur Heimat", gibt Hans-Josef Dören gerne zu. Geweckt wurde diese Heimatliebe 1965 durch den jüngst verstorbenen Lehrer Bernhard Wolff. Mit dem "Vater des Bürener Schulmuseums", der auch lange Jahre Ortsheimatpfleger war, verband ihm eine langjährige, enge Verbundenheit.

Ende 1983 legte ihm sein damaliger Chef bei der Stadt Büren, Klaus Nillies (1920-2007), das Stadtarchiv Büren ans Herz. "Zudem lernte ich 1984 mit dem damaligen Leiter der Gehörlosenschule, Dieter Schnell, einen ausgesprochenen Fachmann in Sachen Geschichte kennen. Von allen habe ich ganz viele Informationen und viel Wissen erhalten", erinnert sich Hans-Josef Dören.

Als 1987 der Bürener Heimatverein gegründet wurde, war Heinz-Josef Dören nicht nur Gründungsmitglied, er übernahm auch das Amt des Schriftführers, das er bis 2002 innehatte. Dem Heimatverein hält er seither auch weiterhin die Treue. Seine Mitarbeit bei der Erstellung der Schriftenreihe "Wir an Alme und Afte", in der inzwischen 11 Ausgaben erschienen sind, ist stets gefragt.

Überhaupt hält sich Dören gerne an den Bächen auf. "Das Weichbild der Stadt am Zusammenfluss von Alme und Afte, besonders geprägt durch die kath. Pfarrkirche Sankt Nikolaus und die Bauten der Jesuitenkirche Maria Immaculata und des ehemaligen Jesuiten-Kollegs, heute privates Mauritius-Gymnasium, sind eine schöne Besonderheit der Stadt Büren" schwärmt er.

Hans-Josef Dören
Bild: Johannes Büttner
 


Seinen Lieblingsplatz hat Hans-Josef Dören, der seit Juli 2020 im Ruhestand ist, am ehemaligen Gartenpavillon des Jesuitenkollegs sowie bei den beiden Mühlen - Mittelmühle und Bohrmühle - in den Almeauen gefunden.

Die Geschichte des Stadtwappens und -namens erzählt er besonders gerne. Zur Zeit der Gründung der Stadt bestanden in der Feldmark sieben Bauernhöfe, nämlich sechs Voll- und ein Kleinbauer. Die Gründer der Stadt wollten, dass sie in den Ring der neuerbauten Stadtmauer ziehen und sich dort neu anzusiedeln. Doch die Bauern blieben stur. Nach langem Verhandeln ging den Edelherren die Geduld aus und einer von ihnen drohte: "Büerkes, Büerkes, ik hale uch nau" (Bauern, Bauern, ich hole euch noch). Diesem Ausruf - Büerkes - verdankt die Stadt ihren Namen. Zum Andenken an die sturen Bauern, die sich schließlich doch im Schutz der Stadtmauern ansiedelten, wählte man als Wappen den Rautenkranz; sechs volle und eine halbe Raute entsprechen den Bürener Bauern und lassen ihr Andenken im Bilde fortleben.

Eine Herzensangelegenheit ist für Heinz-Josef Dören der weitere Ausbau des Stadtarchivs. Zudem unterstützt er nach Kräften das Projekt "Nigges Rad an der Bohrmühle", wo ein neues Mühlrad gebaut werden soll. Wichtig sei auch die Erhaltung der guten Lauf-, Wander- und Radstrecken - besonders der Streckenabschnitt des Almetalradwegs von Ringelstein bis Wewelsburg. Im Ruhestand hat Hans-Josef Dören auch mehr Gelegenheit seinen Hobbys, dem Laufsport und dem Sammeln von Briefmarken, von Belegen zur Bürener Postgeschichte und anderen zeitgeschichtlichen Dokumenten, nachzugehen.

"Wenn man in der Heimatpflege tätig ist, bekommt man auch etwas zurück. Dazu zähle ich die Bekanntschaften und Freundschaften mit Bernhard Wolff, Dieter Schnell, Willi Hardes, Dr. Maria Willeke und Professor Wolfgang Feige. Mein Dank gilt auch dem Vorstand des Bürener Heimatvereins, von dem ich gut unterstützt werde", sagt Bürens Ortsheimatpfleger. 

Dieser Artikel ist erschienen am 11.02.2021 in der Neuen Westfälischen.
Autor/Bild: Johannes Büttner

 



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