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9. Die Jesuitenkirche

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Die Jesuitenkirche
Der Entwurf der barocken Jesuitenkirche (auch Maria Immakulata-Kirche genannt, da sie der hl. Jungfrau Maria geweiht ist) stammt von dem kurfürstlichen Baumeister Johann Heinrich Roth.

Die Bautätigkeiten begannen 1754, 20 Jahre nach der Errichtung des Jesuitenkollegs. Die eigentliche Grundsteinlegung fand 1756 statt. Anfang 1758 war die Fassade fast ganz fertig, auf den oberen Ecken wurden Statuen des hl. Aloysius und des hl. Stanislaus, des hl. Ignatius und der Jungfrau Maria in der Mitte aufgestellt. Ende 1758 wurde die Fassade ganz vollendet, 1759 wurde die Kuppel fertiggestellt, innen ein Gewölbe gebaut, außen wurden die Mauern verputzt. In den Jahren von 1760-1770 wurde der Rest des Daches gedeckt, die Malerei innen wurde im Stil der Fresko- secco- Technik auf den trockenen Putz aufgetragen, die Stuckdekoration vollendet, die Fenster verglast, Portale mit Türen versehen, eine Orgelbühne errichtet und der Hochaltar fertiggestellt.

Der alles beherrschende Mittelpunkt und Ausgangsort im barocken Bau ist die mächtige Vierung mit dem hohen Zeltdach. Die Bekrönung des Vierungsturm ist außen ein Stern. Die Jesuitenkirche besitzt außen kräftige Gesimse, die Fassade ist reich untergliedert. Sie besteht aus der 1,57m vorspringenden Mittelpartie, aus einem Unterbau, einem Oberbau und einem hohen Aufbau, der Attika. Der Unterbau ist als Buckelsteinmauer (Rustika) ausgeführt. Das Hauptportal der Kirche ist durch eine eingefasste Rokoko-Umrahmung überbaut. Es befindet sich eine lateinische Inschrift in der großen Kartusche [übersetzt "Kirche der Gesellschaft Jesu zur größeren Ehre Gottes gestiftet von Moritz Freiherr und den Edelherrn von Büren, Herr zu Ringelstein, Volbrexen und Geist (zuerst Reichskammergerichtspräsident, dann Priester der Gesellschaft Jesu")].

Die Attika ersetzt den fehlenden Giebel. In den Einsprüngen der Attika stehen auf hohem Sockel Feuerurnen. Von den drei Feldern zwischen den Pilastern weist das mittlere das Bürener Wappen auf. Die Seitenpartien der Fassade bestehen nur aus Unterbau und Attika. Die Attika wird in ihrer oberen Hälfte durch Spiegel belebt. Die gesamte Fassade erinnert stark an Palastarchitektur. Nach 16-jähriger Arbeit war die Kirche gebrauchsfertig. Es fehlte nur noch der geplante Verbindungsflügel zum Jesuitenkolleg. Dieser Bau blieb unvollendet, da 1773 der Jesuitenorden aufgehoben wurde, Kirche und Kolleg wurden in die Hände des Paderborner Erzbistums übergeben.





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