Internetauftritt Stadt Büren

Hier finden Sie die innere Navigation, die Ihnen helfen soll schnell innerhalb der Seite zu navigieren.

Hauptnavigation

Hauptnavigation

Das können wir...


Gedenken in aller Stille

WEWELSBURG. Die besonderen Folgen der Corona-Pandemie und die damit verbundenen Kontaktsperren in Deutschland und ganz Europa wirken sich auch auf den jährlichen Gedenktag der Befreiung des KZ Niederhagen aus. "Es sollte ein besonderer Gedenktag werden und alles war vorbereitet. Wir hatten extra eine Projektgruppe mit Mitgliedern des Vereins und Mitarbeitenden des Kreismuseums Wewelsburg gegründet, um den 75. Jahrestag in besonderer Weise zu würdigen. Wir haben viel Zeit investiert und uns auf besondere Begegnungen gefreut", sagt Volker Kohlschmidt, Vorsitzender des Vereins.

 





Jahrestag am KZ Niederhagen
Stilles Gedenken von Bürgermeister Burkhard Schwuchow – die Gedenkfeier zum 75. Jahrestag zur Befreiung des KZ-Niederhagen musste in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie leider abgesagt werden. Foto: Volker Kohlschmidt
 

Für das Programm des Tages hatten Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Am Eichholz in Arnsberg unter dem Motto "RE;MIND" das Einladungsplakat entwickelt und passende Aktionen für den Gedenktag vorbereitet. Die Gruppe "Lomir Tanzn " hatte die musikalische Begleitung geprobt und Annette Kurschus, Präses der Ev. Kirche von Westfalen und stellvertretende Vorsitzende der Ev. Kirche von Deutschland, sollte als Festrednerin die Gedenkrede halten. Über 30 Angehörige von ehemaligen Häftlingen des KZ Niederhagen, aus dem europäischen Ausland wie der Ukraine, Belgien, den Niederlanden, Frankreich und Großbritannien hatten ihre Teilnahme in Wewelsburg zugesagt und Flüge und Hotel waren bereits gebucht.

Ein Rahmenprogramm mit Lesung durch die Autorin Sabine Bode aus dem Buch "Nachkriegskinder" sowie Begegnung der Angehörigen mit Schülerinnen und Schülern war organisiert. Und dann kam wegen der Corona-Pandemie alles anders: Zum ersten Mal seit der Gründung des "Gedenktag 2. April in Wewelsburg - Verein wider das Vergesse und für Demokratie e.V. " im Jahr 2000 konnte keine Gedenkfeier stattfinden. Stattdessen gab es nun ein stilles Gedenken.

Die drei Veranstalter, der Verein Gedenktag 2. April in Wewelsburg, die Stadt Büren und das Kreismuseum Wewelsburg legten in aller Stille Blumen am Mahnmal nieder. Einzelne Besucher nutzten die Gelegenheit, zündeten Kerzen an und stellten sie auf das Mahnmal, um so der 1.285 Opfer der NS-Gewalt in Wewelsburg zu gedenken.




 



Ende Inhalt


Serviceleiste mit weiteren Informationen
Navigationsbypass
Quicklinks
Wertstofftonne
Westfalen Weser Energie
Rats- und Bürgerinfosystem
Onlinebeantragung
Neuer Personalausweis
Lohnsteuerkarte