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Ein neuer Förster für den Bürener Stadtwald

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Ein neuer Förster für den Bürener Stadtwald

Die Stadt Büren hat einen neuen Ansprechpartner für alle Fragen rund um den Bürener Stadtwald: der neue Förster bei der Stadt Büren heißt Michael Wessel und wohnt in Salzkotten. "Ich freue mich, dass wir mit Michael Wessel für unseren Stadtwald einen erfahrenen Fachmann gewinnen konnten", betonte Bürgermeister Burkhard Schwuchow bei der Begrüßung des neuen Mitarbeiters. Auch Jörg Altemeier, Leiter der Personalabteilung, freut sich, einen Nachfolger für Ulrich Menzel gefunden zu haben, der im November nach fast 38 Jahren bei der Stadt Büren in Ruhestand gegangen ist.

Michael Wessel machte von 1986 bis 1988 eine Ausbildung zum Forstwirt bei der Stadt Paderborn, wo er auch ein Jahr lang als Forstwirt arbeitete. Nach dem Fachabitur, das er 1991 anschloss, studierte er an der Fachhochschule in Göttingen Forstwirtschaft. 1995 begann er den Vorbereitungsdienst beim Land NRW, wo er seitdem beim Landesbetrieb Wald und Holz NRW arbeitete, zunächst fünf Jahre lang in Elspe (Sauerland) und dann 19 Jahre im Forstbetriebsbezirk Paderborner Land.


 

In Büren erwarten ihn eine Vielzahl an Aufgaben, die zum Beruf des Försters dazugehören. Ganz akut wird er sich darum kümmern müssen, das abgestorbene Holz, das durch zwei extrem trockene Sommer, das Orkantief Friederike Anfang 2019 und den Borkenkäferbefall verursacht worden ist, aufzuarbeiten und zu vermarkten. Langfristig soll es darum gehen, stabile Mischwälder wiederherzustellen, indem die freigewordenen Flächen mit standortgerechten und klimastabilen Baumarten wiederaufgeforstet werden. Mittelfristig heißt das, dass Michael Wessel darauf abzielt, eine naturgemäße Waldwirtschaft zu betreiben, um so den Holzbestand zu sichern.

Im Alltag bedeutet das zum einen die Pflege der Bäume, aber auch die Holzerntearbeiten, die vorbereitet, ausgeschrieben und schließlich durchgeführt werden müssen, sowie dann im Anschluss das Sortieren und Vermarkten des Holzes und die Versorgung der Bürger mit Brennholz. Zur Pflege des Waldes gehört auch, die Wildbestände durch Jagd anzupassen, um so den Verbiss, also den Schaden an den Pflanzen und Bäumen, den Wildtieren anrichten können, zu reduzieren. Nicht zuletzt müssen Bäume nachgepflanzt werden, also Jungpflanzen kultiviert und deren Wachstum überwacht werden.

Um genau diese Prozesse zu erklären und die generelle Bedeutung der Wälder und der Waldwirtschaft zu vermitteln, bildet die Öffentlichkeitsarbeit einen weiteren großen Teil von Michael Wessels Aufgaben. Hierzu gehören die Waldpädagogik, in deren Rahmen mit Schulen und Kindergärten zusammengearbeitet wird, oder auch Themenwanderungen in Kooperation mit anderen Fachleuten. Voraussichtlich Anfang Februar wird Michael Wessel die Stelle als Bürener Stadtförster antreten.



 



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