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Wasserzähler mit Ultraschalltechnik

Information zu der Umstellung auf Wasserzähler mit Ultraschalltechnik:

In seiner Sitzung am 07.03.2017 hat der Betriebsausschuss für Wasser und Abwasser beschlossen, dass in den nächsten 6 Jahren sämtliche analoge Wasserzähler gegen moderne Wasserzähler mit Ultraschalltechnik ausgetauscht werden sollen. 2017 wurden zunächst sämtliche Wasserzähler in den Ortschaften Barkhausen, Harth, Hegensdorf und Weiberg ausgewechselt. In den Jahren 2018-2022 folgen die anderen Ortschaften.

Folgende Informationen sollen die Hintergründe und die Ziele dieser Maßnahme erläutern und erklären.

Kostensenkungen
Durch die Einführung der neuen Wasserzähler werden durch eine erhebliche Vereinfachung und Automatisierung der Abläufe bei der Erstellung der jährlichen Wassergebührenabrechnung Kosten, die bei der Erfassung und Bearbeitung der Zählerstände entstehen, eingespart.

Exakte Verbrauchsmessung
Ein positiver Effekt ist die Abkehr von den Flügelradzählern. Diese standen immer wieder in der Diskussion aufgrund ihres Anlaufverhaltens und der Nachlaufeffekte. Die Funkwasserzähler haben ein Ultraschallmesswerk. Dieses hat eine höhere Messgenauigkeit und das sogenannte Anlaufproblem der Flügelradzähler entfällt. In der Vergangenheit aufgetretene Zahlendreher und Übertragungsfehler entfallen ebenfalls. Durch die Einführung der neuen Wasserzähler werden die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Ablesegenauigkeiten der mechanischen Wasserzähler somit erheblich verbessert.

Vereinfachung für die Bürger
Die Übermittlung von Zählerständen für den Bürger entfällt. Die Ablesung erfolgt im Dezember durch Befahren der Straße, eine sogenannte Drive-by-Auslesung. Den Termin der Befahrung wird rechtzeitig bekanntgegeben. Die Zählerstände werden per Funksignal abgerufen. Diese Art der Zählerübermittlung ist frei von Ablesefehlern und ohne Zutun der Hausbewohner möglich. Die Stärke des Funksignals über 15 Jahre summiert, ist dabei so hoch wie bei einem 30-minütigen Telefongespräch.

Umweltschutz
Durch die Einführung der neuen Wasserzähler können im Rahmen der Ablesung unbemerkt bzw. ungewollt ablaufende Wassermengen (z.B. Toilettenspülungen) identifiziert und dem Bürger mitgeteilt werden. Die bisher verwendeten Wasserzähler wurden regelmäßig alle 6 Jahre ausgetauscht und anschließend verschrottet. Die neuen digitalen Wasserzähler sind dadurch, dass keine beweglichen Teile verbaut sind, frei von Verschleiß und können bis zu 15 Jahre (Lebensdauer der Batterie) in Betrieb bleiben. Die Verlängerung der Laufzeit von 6 auf bis zu 15 Jahren erfolgt nach einer Stichprobenüberprüfung durch das Eichamt. Hierbei werden rd. 50 Zähler eines Baujahres überprüft, die Verlängerung erfolgt dann jeweils für 3 Jahre.

Strahlenbelastung
Die Strahlenbelastung ist minimal. Alle 16 Sekunden wird ein Impuls abgegeben, der 0,01 Sekunden dauert und 10 mW Leistung hat. Die Strahlenbelastung liegt somit erheblich unter der eines Telefons mit 250 mW oder eines Babyfons mit 100 mW.

Datenschutz
Den Anforderungen des Datenschutzes wird ebenfalls entsprochen, da die Daten mit einer 128 bit AES individuell verschlüsselt werden. Die neuen Zähler speichern keine personenbezogene Daten. Der Zähler kann nicht von außen "angesprochen" und somit manipuliert werden; er funkt alle 16 Sekunden ein Protokoll mit folgenden Informationen:
1. Zählernummer
2. Zählerstand
3. Monatsstichtag
4. Infocodes (Leckage, Rohrbruch, gedrehter Zähler, ausgebauter Zähler, geborstener Zähler)
5. Monatswert Min. Wassertemperatur
6. Vormonatswert Min. Umgebungstemperatur

Alle Messdaten, auch Informationen über Leckagen, Rohrbrüche oder Temperaturen, werden ausschließlich erfasst, um eine kostengünstige, genaue, pünktliche und nachvollziehbare Abrechnung zu erstellen. Loggerdaten werden nicht im Funkprotokoll übermittelt, sondern können nur direkt am Zähler mithilfe eines KAMSTRUP Optokopfes und spezieller KAMSTRUP Software in der Tiefe ausgelesen werden.

Fazit
Der Kunde profitiert direkt von der neuen Technik, weil er am Display sofort Leckagen oder Rohrbrüche im Haus erkennt und Abhilfe schaffen kann. Die Übermittlung von Zählerständen durch den Bürger entfällt. Die per Funk abgerufenen Zählerstände sind genauer und aussagekräftiger. Durch die Automatisierung werden dauerhaft Aufwendungen für die Erstellung der jährlichen Gebührenabrechnung eingespart. Trotz höherer Anschaffungskosten der Wasserzähler amortisiert sich die Einführung aufgrund der längeren Nutzungsdauer und der eingesparten Aufwendungen. Die neue Form der Verbrauchserfassung stellt insofern eine Win-Win-Situation dar, als sowohl Versorger als auch Verbraucher deutlich von der neuen Technik profitieren.

 
 



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