Internetauftritt Stadt Büren

Hier finden Sie die innere Navigation, die Ihnen helfen soll schnell innerhalb der Seite zu navigieren.

Hauptnavigation

Hauptnavigation

Ein schönes Stück Natur...


Erlebnisstationen am Sintfeld-Höhenweg werden barrierefrei

Wie an einer Perlenkette reihen sich am Sintfeld-Höhenweg, im südlichen Teil des Kreises Paderborn, Sehenswürdigkeiten und Erlebnisstationen aneinander. Um das reichhaltige Angebot von Natur und Kultur auch Menschen mit Einschränkungen erlebbar machen zu können, haben die Städte Büren, Bad Wünnenberg, Lichtenau, die Biologische Station Kreis Paderborn-Senne e.V., das Kreismuseum Wewelsburg sowie Verbände, kleinere und mittelständische Unternehmen und ehrenamtliche Vereine das Gemeinschaftsprojekt "Natur und Kultur für Alle" ins Leben gerufen.

Unter Federführung der Stadt Büren erfolgte im Mai 2015 eine Bewerbung um Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, kurz EFRE. Aus 100 Bewerbungen wurde das Gemeinschaftsprojekt "Natur und Kultur für Alle" als förderwürdig befunden und beschert der Region Fördergelder in Höhe von insgesamt 894.104,00 Euro. Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl hat nun den Bewilligungsbescheid überreicht.

"Der Tourismus hat in Ostwestfalen-Lippe einen hohen Stellenwert. Den Rundwanderweg auszubauen und das touristische Angebot für Menschen mit Behinderungen besser zugänglich zu machen wird den Ruf der Region als attraktive Destination festigen und ausweiten", sagt die Regierungspräsidentin.

Konkretes Ziel des Projektes ist es nicht nur, Erlebnisstationen an dem 144 km langen Rundwanderweg Sintfeld-Höhenweg barrierefrei zu gestalten, sondern auch Neues für Menschen mit Einschränkungen zu schaffen. Die Inklusion von Menschen mit Behinderung in die touristische Zielgruppe "Teutoburger Wald" und "NRW" steht im Fokus des Gemeinschaftsprojektes. Familien, Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung sowie Tages- und Übernachtungstouristen sollen gleichermaßen von den geplanten Maßnahmen profitieren.

"Ich freue mich, dass wir alle Akteure für dieses Projekt begeistern konnten und die Zusammenarbeit gut und unkompliziert funktioniert. Projektpartner sein, heißt verantwortungsvoll zu handeln, zusammenzuhalten, aber auch verlässlich und fair zu sein. Durch diese effektive Form der interkommunalen Zusammenarbeit profitieren die Bürgerinnen und Bürger unserer gesamten Region.", erklärt Bürgermeister Burkhard Schwuchow. Ohne die Fördergelder sei es nicht möglich, die Region in diesem Maße aufzuwerten. Hierdurch werde verdeutlicht, dass die Europäische Union großen Wert auf die wirtschaftliche Entwicklung im ländlichen Raum legt", sind sich alle Akteure einig.


 

In der Stadt Büren ist die Umsetzung von drei Projekten geplant. Zum einen wird ein Teil des historischen Gebäudes des KZ Niederhagen in Wewelsburg zu einem barrierefreien, geschichtlichen Dokumentations- und Informationszentrum umgestaltet. Zum anderen wird der Rundwanderweg im Bürgerpark "Almeauen" barrierefrei und ermöglicht so Rollstuhlfahrern den Zugang zur barocken Jesuitenkirche und zur Geschäftswelt in Büren. Weiterhin sorgt der Ausbau der Burgruine Ringelstein zu einem historischen Erlebniszentrum für ein geschichtliches Highlight in NRW. Das ehemalige Renaissanceschloss Wewelsburg mit seiner einzigartigen dreischenkligen Bauweise soll durch ein Tastmodell aus Bronze für Menschen mit Sehbehinderung und Wahrnehmungsstörungen erlebbar gestaltet werden. Das auch für Rollstuhlfahrer unterfahrbare Bronzerelief wird auf dem Burgvorplatz installiert. Von dort können weitere barrierearme Angebote im Burggarten und in den beiden Museumsabteilungen des Kreismuseums Wewelsburg besucht werden.

Die Stadt Bad Wünnenberg erhält für drei Bereiche entlang des Sintfeld-Höhenwegs Fördergelder. Entlang der Aa - zwischen Aabach-Talsperre und dem Spanckenhof - entsteht ein barrierefreier Kneipp-Erlebnisweg. An ausgewählten Standorten werden Ruhebereiche, Informationstafeln, Kneippbecken, Kräuterbeete und ein Klanggarten eingerichtet, die auch für Menschen mit Handicap erreichbar sind. Des Weiteren wird am Vorstaubecken Karpke in Fürstenberg eine barrierefreie Strecke mit verschiedenen Ruhezonen, Aussichtsplattformen und kulturellen Stationen errichtet. Eine zusätzliche Attraktion in der Nähe des Sintfeld-Höhenweges im Stadtteil Haaren bildet zukünftig im Bereich Neuböddeken ein neuer Rundwanderweg.

Im Lichtenauer Ortsteil Henglarn findet man das größte zusammenhängende Quellgebiet des gesamten Altenausystems. Um dieses bedeutsame Naturspiel den Touristen, Gästen und Naturliebhabern anschaulich näherzubringen, soll der "Quellgarten Henglarn" mit einem barrierefreien Rundgang entstehen. Das Thema "Wasser und seine Quellen" wird vielseitig dargestellt, um es mit allen Sinnen barrierefrei erleben zu können. Die Titularstadt Kleinenberg zählt zu den ältesten Marienwallfahrtsorten in Westfalen. Hier wird ein barrierearmer Rundweg mit einem Heilpflanzen-Pfad angelegt. Auf vielfältige Weise und mit unterschiedlicher Sinneswahrnehmung kann den Besuchern so die religiöse und historische Bedeutung des Ortes spürbar näher gebracht werden.

Die Gesamtausgaben belaufen sich auf ca. 1.117.630,00 Euro. Die Vorhaben werden zu 80% aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem Land Nordrhein-Westfalen gefördert.


 



Ende Inhalt


Serviceleiste mit weiteren Informationen
Navigationsbypass
Quicklinks
Europäische Union
Sintfeld-Höhenweg
GeoTour Paderborner Land
Kreismuseum Wewelsburg
Interaktive Tourenplanung
Paderborner Land
Teutoburger Wald
Leader-Region
Dein NRW