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Ein schönes Stück Natur...


Natur und Kultur für Alle

EFRE-Bewilligungsbescheid in Büren eingetroffen

Die Stadt Büren freut sich über den Bewilligungsbescheid für die im Mai letzten Jahres beantragten Fördergelder im Bereich Tourismus. Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) (2014-2020) hat unter 100 Bewerbungen das Projekt "Natur und Kultur für Alle" ausgewählt und für förderwürdig befunden. Antragstellerin ist die Stadt Büren, die in Gemeinschaftsarbeit mit den Gemeinden Bad Wünnenberg und Lichtenau sowie dem Kreismuseum Wewelsburg (Kreis Paderborn) das Projekt geplant hat. Ebenso unterstützen die Biologische Station Kreis Paderborn-Senne e. V. sowie Verbände, kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) und ehrenamtliche Vereine das Vorhaben als Projektpartner.

 

Die Region am Sintfeld-Höhenweg will eine Vorreiterrolle in NRW einnehmen und die reichhaltigen Angebote von Natur und Kultur auch für Menschen mit Einschränkungen erlebbar machen. Konkretes Ziel ist es, die Erlebnisstationen an der Wanderstrecke Sintfeld-Höhenweg barrierefrei zu gestalten. Über die reine Umgestaltung von baulichen Maßnahmen hinaus wird auch das Bewusstsein für gesellschaftliche Barrieren sensibilisiert. Es entsteht also ein weiterer Baustein zur Inklusion, zur Integration von Menschen mit Behinderungen.

 

Weiterhin werden die "aktiven Best Ager" als touristische Zielgruppe angesprochen. Innovative Angebote sollen die Sinne der Tages- und Urlaubsgäste auf vielfältige Weise anregen. Damit wird am Sintfeld-Höhenweg eine bisher nicht vorhandene Schnittstelle zwischen den Produktlinien Gesundheits- und Wellnessurlaub und Natur- und Aktivurlaub geschaffen.

 

Für Büren bedeutet es konkret, dass für das ehemalige Renaissanceschloss Wewelsburg ein haptisches Bronzerelief-Modell für Menschen mit Sehbehinderung erstellt wird und ein Teil des historischen Gebäudes am ehemaligen KZ Niederhagen zu einem barrierefreie, geschichtlichen Informations- und Dokumentationsort umgestaltet werden. Weiterhin wird der Rundwanderweg im "Bürgerpark Almeaue" barrierefrei und ermöglicht so Rollstuhlfahrern den Zugang zur barocken Jesuitenkirche und zur Geschäftswelt in Büren. Der Ausbau der Burgruine Ringelstein zu einem historischen Erlebniszentrum sorgt für ein geschichtliches Highlight in NRW.

 

In Bad Wünnenberg wird der erste barrierefreie Barfußpfad direkt im Aatal Menschen mit Handicap zu einem ganz neuen Erlebnis einladen. Ebenso entstehen an Standorten rund um das Aatal barrierefreien Ruhebereiche, Aussichtsplattformen und animierten Informationsseinrichtungen (Hörakustik, etc.), so dass ein innovatives Erholungszentrum entsteht.

 

Im historischem Marienwallfahrtsort Kleinenberg, Lichtenau, soll der barrierefreie Zugang zum Gelände der Lourdesgrotte ermöglichen, dass alle Besucher den naturnahen Ort der Ruhe erreichen können. Ein Audio-Guide vermittelt auch Blinden und Menschen mit Sehschwierigkeiten eindrucksvolle Informationen. Weiterhin wird an der Altenau in Henglarn ein barrierefreier Naturweg durch den "Quellgarten Henglarn" geschaffen.

 

Schon in der ersten Runde der Bewerbung um EFRE-Fördergelder zeigte sich der Umweltminister des Landes Nordrhein-Westfalen Johannes Remmel beeindruckt von der Innovationskraft der Kommunen: "Die ausgezeichneten Projektskizzen zeigen in erstaunlicher Weise, das Natur erleben und Natur schützen sich in keiner Weise widersprechen müssen."

 

Die Projektpartner haben umfangreiche Erfahrungen in der kooperativen Umsetzung von naturtouristischen Maßnahmen. "Dieses touristische Projekt ist ein wunderbares Beispiel für eine gelungene interkommunale Zusammenarbeit und wird unsere Region als Urlaubsort ein ganzes Stück nach vorne bringen", ist Bürgermeister der Stadt Büren Burkhard Schwuchow überzeugt. "Natur und Kultur für Alle" ist von Grund auf ein wertvolles Projekt und birgt Wachstumsmöglichkeiten in vielen Bereichen.

Der vorliegende Bewilligungsbescheid enthält eine insgesamt zweckgebundene Zuwendung in Höhe von annähernd 900.000 €.


 
 



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