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Wirtschaft mittendrin...


Umspannanlage Büren für 12 Mio. Euro erneuert

v. l. Bürgermeister Burkhard Schwuchow, Landrat Manfred Müller, RWE Vorstand Dr. Joachim Schneider, Regionalleiter Südwestfalen /Sieg Frank Eikel, Kommunikatorin Teresa Jäschke
v. l. Bürgermeister Burkhard Schwuchow, Landrat Manfred Müller, RWE Vorstand Dr. Joachim Schneider, Regionalleiter Südwestfalen /Sieg Frank Eikel, Kommunikatorin Teresa Jäschke

RWE Deutschland treibt den Umbau der Energieversorgung im Kreis Paderborn/Großraum Büren weiter voran. Mit innovativen Projekten und dem Einsatz neuester Technik macht der Energieversorger das Stromverteilnetz fit für die Energiezukunft. Gleichzeitig garantiert RWE eine sichere Stromversorgung und ist damit ein verlässlicher und starker Partner für die Kommunen in der Region.

Im Rahmen eines Pressegespräches zur Einweihung der neuen Umspannanlage (UA) Büren erläuterten Dr. Joachim Schneider, Vorstand Technik RWE Deutschland, Thomas Walkiewicz, Leiter des RWE-Regionalzentrums in Arnsberg, zusammen mit Landrat Manfred Müller und Bürgermeister Burkhard Schwuchow die aktuelle Situation im Stromverteilnetz des Kreises sowie die Herausforderungen an das Stromnetz der Zukunft. "Wir wollen die Stromversorgung von morgen regenerativ, wirtschaftlich und energieeffizient gestalten. Dafür investieren wir in unsere Netze und bereiten sie auf die zunehmende Komplexität vor. Intelligente Netze und bessere Auslastungs- und Steuerungsmethoden spielen dabei eine maßgebliche Rolle", sagte Dr. Joachim Schneider.

"Ich begrüße die Investitionen von RWE Deutschland im Kreis Paderborn", sagte Landrat Manfred Müller und betonte: "Der geplante Lückenschluss des Stromleitungssystems bei Marsberg wird die Versorgungssicherheit des Südkreises Paderborn erheblich erhöhen. Die geplanten Maßnahmen zur Versorgungssicherheit sind maßgeblich durch die Initiative des Kreises mitbestimmt. Die jüngsten Stromunterbrechungen, bedingt durch höhere Umstände, wie Eisregen und Kranunfälle, wurden konstruktiv aufgearbeitet."

Netzinvestitionen und EEG-Zahlen
Mit Bau-, Betrieb und Instandhaltung des Stromnetzes im Kreis Paderborn/Großraum Büren hat RWE Deutschland ihre 100-prozentige Tochtergesellschaft Westnetz beauftragt. Rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem RWE-Regionalzentrum in Arnsberg, aber auch 12 Kollegen vor Ort in der Westnetz-Betriebsstelle Büren kümmern sich mit hoher technischer Kompetenz um eine zuverlässige und sichere Versorgung.

Westnetz verantwortet von Arnsberg aus für die Kreise Paderborn, Soest, Hochsauerlandkreis und Märkischer Kreis die Planung, den Bau, die Instandhaltung und den Betrieb von insgesamt 18.674 Kilometern Strom- und 3.302 Kilometer Gasnetz. Dazu investiert der Verteilnetzbetreiber der RWE ständig in die Instandhaltung und den Ausbau des Energienetzes.

Im Kreis Paderborn/ Großraum Büren waren das in den vergangenen fünf Jahren rund 66 Millionen Euro. Für 2016 ist ein Investitionsvolumen in zweistelliger Millionenhöhe für den Netzausbau vorgesehen. "Wir setzen in der Region neueste Technik ein. Über den ständigen Ausbau - auch gemeinsam mit regionalen Partnern - sind die Netze für die Aufnahme der Leistung von weiteren Solar-, Wind- und Biogasanlagen gut ausgestattet", sagte Thomas Walkiewicz. Die gewohnt hohe Versorgungssicherheit wird so aufrechterhalten und sogar noch weiter ausgebaut.

Seit 2010 hat sich die Leistung aller EEG-Anlagen im Netz verdreifacht. Insgesamt gibt es zurzeit 3632 EEG-Anlagen im Kreis Paderborn mit einer Gesamtleistung von 347 Megawatt. Die Photovoltaik stellt dabei mit 93 Prozent den größten Anteil mit insgesamt 3.381 Anlagen. Gemessen an der eingespeisten Leistungen in Höhe von 267 Megawatt bei insgesamt 215 Anlagen wird der Kreis Paderborn zusammen mit den angrenzenden Regionen entlang des Haarstrangs seinem Ruf als Zukunftsregion für den Einsatz regenerativer Energien, insbesondere der Windkraft, gerecht.

Neubau Umspannanlage Büren
Insgesamt 12 Millionen Euro kostet der Neubau der Umspannanlage Büren. Die Planungen dazu begannen im Mai 2009. Die Inbetriebnahme der 110-kV-Anlage erfolgte über den Jahreswechsel. Die große Herausforderung bei dieser Baumaßnahme bestand darin, die Betriebsbereitschaft jederzeit aufrecht zu erhalten. Dabei stellten die Spezialisten von Westnetz sicher, dass die sichere Stromversorgung stets gewährleistet war.

Die Umspannanlage ist ein wichtiger Knotenpunkt im 110-kV-Netz der RWE. Sie verbindet die Region mit dem Höchstspannungsnetz (400 Kilovolt) der Amprion. Darüber hinaus wird in der UA der Strom von Hochspannung mit 110 Kilovolt auf Mittelspannung mit 30 Kilovolt und 10 Kilovolt herunter transformiert und an die 148 Ortsnetzstationen und 70 weitere Kundenstationen im Stadtgebiet weiter verteilt.

Um den durch die zunehmenden Windenergie-Einspeisungen wesentlich gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden, wurde ein komplett neues Umspannwerk mit neuester Technik für die Spannungsebenen 110, 30 und 10 Kilovolt errichtet. Per Glasfaserkabel werden alle Daten und Messwerte an die RWE-Netzleitstelle Arnsberg übermittelt. Bei Störungen werden die Mitarbeiter in der Region alarmiert.

Die offizielle Einweihung nahmen heute in Büren Manfred Müller, Burkhard Schwuchow sowie Dr. Joachim Schneider vor. "Der Neubau der 110-kV-Leitung ist ein weiterer wesentlicher Schritt, um dauerhaft die Netzengpässe in der Region zu beseitigen. Wir planen zudem weitere Neubauten. So wird der Ringschluss des Hochspannungsnetzes in Marsberg in den folgenden Jahren umgesetzt", so der Technikvorstand und ergänzte: "Ein stabiles, intelligentes Stromnetz wird in Zukunft die Schwankungen zwischen regionaler Erzeugung und Verbrauch ausgleichen und den Einspeiseanforderungen der EEG-Anlagenbetreiber dauerhaft gerecht werden."

Bürgermeister Schwuchow wies darauf hin, dass mit der Gesamtinvestition von 12 Millionen Euro in die Umspannanlage das örtliche Stromnetz und nachhaltig der Wirtschaftsstandort Büren gestärkt werde: "Von einem leistungsstarken Netz profitieren sowohl private Stromabnehmer als auch örtliche Betriebe."

Die RWE Deutschland AG mit Sitz in Essen verantwortet die deutschen Aktivitäten des RWE-Konzerns in den Bereichen Netz, Vertrieb und Energieeffizienz und führt die deutschen Regionalgesellschaften. Das Unternehmen verfügt über rechtlich eigenständige Tochter-gesellschaften für den Vertrieb, den Verteilnetzbetrieb, das Zählerwesen und den Vertrieb technischer Dienstleistungen. Weitere Töchter sind für die Aktivitäten rund um die Energieeffizienz einschließlich Elektromobilität und für die Gasspeicher verantwortlich. Sie ist an rund 70 regionalen und kommunalen Energieversorgern beteiligt und beschäftigt rund 19.000 Mitarbeiter.

Pressekontakt:
Sebastian Ackermann, Wieland Dierks
T 0201 12-23802 T 02931 84-2104
M 0172 2028979 M 0173 5678233
sebastian.ackermann@rwe.com wieland.dierks@westnetz.de


 



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