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Kreismuseum Wewelsburg muss bis auf Weiteres geschlossen bleiben

19. Mär 2021

Viele der Mitarbeitenden des Kreismuseums sind derzeit im Gesundheitsamt eingesetzt.

Kreismuseum Wewelsburg bleibt bis auf Weiteres geschlossen (©Kreismuseum Wewelsburg)
Kreismuseum Wewelsburg bleibt bis auf Weiteres geschlossen (©Kreismuseum Wewelsburg)

Die Wewelsburg muss bis auf Weiteres geschlossen bleiben. Ursprünglich sollte das Kreismuseum mit seinen zwei Museumsabteilungen, dem „Historischen Museum des Hochstifts Paderborn“ und der „Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 – 1945“, am Dienstag, den 23. März seine Pforten wieder öffnen. Viele der Mitarbeitenden des Kreismuseums sind derzeit im Gesundheitsamt eingesetzt und unterstützen das Infotelefon. Aufgrund des hohen Anrufaufkommens werden sie dort weiter benötigt. „Wir bitten um Verständnis, versichern aber gleichzeitig, dass wir weiter hinter den Kulissen aktiv sind“, betont Museumsleiterin Kirsten John-Stucke. Interessante Themen finden virtuelle Besucherinnen und Besucher auf der Homepage unter www.wewelsburg.de oder auf Instagram @kreismuseum_wewelsburg.

Die Sonderausstellung „2. April 2021 – Botschaften zum Gedenken aus nah und fern“ wird bis zum 6. Juni verlängert und ab dem 30. März zumindest in digitaler Form auf der Homepage des Kreismuseums gezeigt.
Am 2. April 1945 wurde das Konzentrationslager Niederhagen in Wewelsburg von amerikanischen Truppen befreit. Jedes Jahr an diesem Tag wird seit 1995 auf dem ehemaligen Appellplatz des Lagers der Opfer gedacht, die dem Terror und der Willkür der SS ausgeliefert waren. Das Kreismuseum hat Botschaften zum Gedenken und Erinnern an die Opfer des KZ Niederhagen anlässlich des 76. Jahrestages der Befreiung am 2. April 2021 zusammengetragen. „Wir werden diese Beiträge auf unseren Internetseiten veröffentlichen, um zu zeigen, wie vielfältig das Erinnern im Jahr 2021 sein kann“, erläutert John-Stucke. Darunter sind Botschaften von Angehörigen der Opfer, sowie von Schülerinnen und Schülern einiger Partnerschulen des Kreismuseums, von Mitgliedern des Vereins Gedenktag 2. April, von Mitarbeitenden der Gedenkstätte und der Kommunen. Auch dieses Jahr wird es aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich sein, mit vielen Gästen aus dem In- und Ausland in einer gemeinsamen Gedenkfeier auf dem Appellplatz der Opfer zu gedenken. Derzeit steht noch nicht fest, ob die Ausstellung, wie ursprünglich geplant, ab dem 30. März in der Wewelsburg auch ganz real besucht werden kann.

Die Fotoausstellung „Verlassene Orte – Vergessene Orte (?) in Büren“ des Fotografen Jürgen Kemper in Kooperation mit dem Heimatverein Büren e.V. wird zeitlich nach hinten geschoben worden und nun vom 25. August bis zum 24. Oktober gezeigt.

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