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Ministerin Scharrenbach übergibt Förderbescheid persönlich an den Heimatverein an der Bohrmühle in Büren

Den Förderbescheid für ein neues Mühlrad übergibt Ministerin Ina Scharrenbach, Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, persönlich an den Heimatverein an der Bohrmühle in Büren. Das Museum „Mittelmühle und Bohrmühle“ erfreut sich großer Beliebtheit und ist ein wichtiges Merkmal im historischen Stadtbild.

Der Zuwendungsbescheid für ein neues, historisches Mühlrad erreicht Büren: Bernhard Hoppe-Biermeyer, Landtagsabgeordneter Paderborner Land, Hans-Josef Dören, Ortsheimatpfleger, Gregor Lemm, Mühlenwart, Wigbert Löper, Ortsvorsteher, Bürgermeister der Stadt Büren Burkhard Schwuchow, Ministerin des Landes Nordrhein-Westfalen Ina Scharrenbach, und Reinhold von Rüden, Vorsitzender Heimatverein Büren.
Der Zuwendungsbescheid für ein neues, historisches Mühlrad erreicht Büren: Bernhard Hoppe-Biermeyer, Landtagsabgeordneter Paderborner Land, Hans-Josef Dören, Ortsheimatpfleger, Gregor Lemm, Mühlenwart, Wigbert Löper, Ortsvorsteher, Bürgermeister der Stadt Büren Burkhard Schwuchow, Ministerin des Landes Nordrhein-Westfalen Ina Scharrenbach, und Reinhold von Rüden, Vorsitzender Heimatverein Büren.

Zusammen mit dem 1. Vorsitzenden des Heimatvereins, Reinhold von Rüden, freut sich auch Bürgermeister Schwuchow über die Förderung. „Schon unsere Vorfahren wussten die Energie natürlicher Gegebenheiten zu nutzen“, so Schwuchow. „Damit ist die Mühle nicht nur Erinnerung an Vergangenes, sondern auch Vorbild für die Zukunft.“ Die Stadt Büren ist Eigentümerin der Bohrmühle und unterstützt den Heimatverein im Förderverfahren.

Mit viel Liebe, Zeitaufwand und Sachverstand rekonstruieren, pflegen und erhalten die Aktiven im Heimatverein die beiden Mühlen. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen möchte dieses freiwillige Engagement unterstützen und fördert im Rahmen des Förderprogramms „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern was Menschen verbindet.“ in der Unterkategorie „Heimat-Zeugnis“ die Anschaffung des neuen Mühlrads mit 90 % der anfallenden Kosten. Die Gesamtinvestition beträgt 128.300 Euro. Einen Eigenanteil leistet der Heimatverein über Geldmittel und Arbeitsleistung.

„Büren hat hier ein Unikum eines technischen Baudenkmals – etwas Besonderes“, so die Ministerin des Landes Nordrhein-Westfalen bei ihrem Besuch vor Ort. „Ein Mühlrad braucht Wasser und diesem Fall auch Geld, um die Bohrmühle wieder zum Leben erwecken. Das Land Nordrhein-Westfalen leistet sehr gerne diese angemessene Unterstützung.“

In den Almeauen in Büren, direkt gegenüber der Mittelmühle, liegt die Bohrmühle. Seit dem 17. Jhd. wurden in dieser Mühle Baumstämme zu Wasserrohren verarbeitet. Ein großer Bohrlöffel höhlte Baumstämme der Länge nach von Innen aus. Diese Holzrohre versorgten die „Kümpe“ (Wasserschöpfbecken) der Stadt mit frischem Wasser aus einer Quelle oberhalb der Stadt. Angetrieben wurde der Bohrer über eine Mechanik, die mit dem Mühlrad verbunden war. Dieses Mühlrad, das durch die Fließkraft des Mühlgrabens in Bewegung gebracht wird, soll nun erneuert werden.

Die „Bohrmaschine“ wurde hierfür bereits in Teilen rekonstruiert. Mit dem Mühlrad, welches nun dank der Förderung gebaut wird, kann der Bohrvorgang für die Besucher komplett dargestellt werden. Auch wird es möglich sein, dieses alte und vergessene Handwerk praktisch zu erforschen und zu dokumentieren. Die Bohrmühle in Büren ist laut Deutschem Mühlenverzeichnis die einzige noch erhaltene. Zudem bekommt Büren, als frühere Stadt der Mühlen (bis zu 10 Wassermühlen) nach langen Jahren endlich wieder ein Mühlrad ins Stadtgebiet. Wenn möglich, soll das Mühlrad noch in diesem Jahr gebaut werden. Es wird nach historischen Vorgaben ca. 3,60 Meter Durchmesser haben. Um die Lebensdauer zu erhöhen und die Wartungskosten gering zu halten, hat der Heimatverein zusammen mit der Denkmalbehörde entschieden, das Mühlrad aus Cortenstahl zu bauen.

Die Mühle ist regelmäßig geöffnet, z.B. am Deutschen Mühlentag (Pfingstmontag). Weitere Termine und Angebote für Führungen finden Sie unter www.Bohrmuehle.de.

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