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Schule geht wieder los – Präsenzunterricht startet am kommenden Mittwoch

17. Aug 2021

Aktuelle Regelungen zu Hygiene und Infektionsschutz

Für die Schülerin und Schüler beginnt in Nordrhein-Westfalen nach den Sommerferien an diesem Mittwoch wieder der Unterricht. Das neue Schuljahr 2021/22 startet mit voller Präsenz unter Beibehaltung der strengen Vorgaben für die Hygiene und den Infektionsschutz. Auch offene und gebundene Ganztagsangebote und Betreuungsangebote können unter Beachtung des schulischen Hygienekonzeptes in vollem Umfang durchgeführt werden.

Die wichtigsten Regelungen dabei sind:

  1.  Die gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden, dem Gesundheitsministerium und der Unfallkasse NRW erarbeiteten Vorgaben für die Hygiene und den Infektionsschutz gelten fort.
  2.  Die Testungen zweimal pro Woche werden fortgesetzt. Personen mit nachgewiesen vollständigem Impfschutz müssen nicht getestet werden. In den Grundschulen und Förderschulen sowie weiteren Schulen mit Primarstufe kommen wie bisher die PCR-basierten Lolli-Tests zum Einsatz, in den weiterführenden Schulen die Antigen-Selbsttests.
  3.  Auch im neuen Schuljahr gilt zunächst die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske im Innenbereich der Schulen, nicht dagegen im Freien. Diese Pflicht besteht unabhängig von einer Immunisierung durch Impfung oder Genesung. Für den Sportunterricht gilt die Maskenpflicht nur dann, wenn Abstände nicht eingehalten werden können. Sport im Freien kann dagegen ohne Masken stattfinden.
  4.  Veranstaltungen zur Einschulung oder Aufnahme in die weiterführende Schule sind möglich. Nach § 1 Absatz 6 Satz 3 der Coronabetreuungsverordnung in Verbindung mit § 13 der Coronaschutzverordnung gelten für die Einschulungsfeiern die Regelungen für Kulturveranstaltungen entsprechend.

Neben der Einhaltung der Hygieneregeln („AHA“) bleibt die regelmäßige Lüftung über die Fenster die wichtigste Maßnahme zur Reduzierung der Virenmengen in der Luft sowie zur Aufrechterhaltung einer gesunden Raumluft. Für Räume mit eingeschränkter Lüftungsmöglichkeit, wie beispielswiese Räume ohne raumlufttechnische Anlagen, Räume mit Fenstern, die nur kippbar sind oder Lüftungsklappen mit minimalem Querschnitt (Räume der Kategorie 2) sollen Fördermittel zur Verfügung gestellt werden, um mobile Luftfilteranlagen anzuschaffen. Die Förderrichtlinien sind allerdings noch nicht veröffentlicht, sodass die Kommunen als Schulträger noch keine Anträge stellen konnten. Mobile Luftreinigungsgeräte können die Notwendigkeit für das Lüften allerdings nicht ersetzen, sodass auch bei Nutzung mobiler Luftreiniger regelmäßig gelüftet werden muss.

Das Programm zur Förderung zusätzlicher Busverkehre zur Schülerbeförderung zur Verbesserung des Infektionsschutzes in NRW ist bis Ende dieses Jahrs verlängert worden, sodass auch im ersten Halbjahr des neuen Schuljahres Corona-Zusatzfahrten angeboten werden können, um den Schulbusverkehr zu entzerren. Im letzten Schuljahr hat die Stadt Büren Fördermittel des Landes NRW in Höhe von rund 184.000,00 € für Corona-bedingte Zusatzfahrten im Schulbusverkehr erhalten.

Umgang mit Risikokontakten in der Schule:

  •  Bei einem Coronafall in der Klasse gelten die direkten Sitznachbarinnen und Sitznachbarn der infizierten Person (davor, dahinter, rechts und links) sowie Lehrkräfte und weiteres Schulpersonal, die in engem Kontakt standen als „enge Kontaktpersonen“. Diese Personen haben sich auf Anordnung in eine 14-tägige Quarantäne zu begeben. Vollständig geimpfte symptomlose Kontaktpersonen sind grundsätzlich von Quarantäneregelungen ausgenommen, soweit die entsprechenden aktuellen Empfehlungen des RKI dies vorsehen.
  • Von einer Einstufung als enge Kontaktpersonen der anderen Schülerinnen und Schüler der Klasse sollte hingegen abgesehen werden, wenn Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte während des Unterrichts einen Mund-Nasen-Schutz oder eine Mund-Nase-Bedeckung korrekt getragen haben, alle anderen empfohlenen Standard-Maßnahmen inklusive korrekter Lüftung eingehalten und Abstandsregelungen während des Unterrichts für kumulativ nicht länger als 15 Minuten unterbrochen wurden.
  • Im Falle eines positiven PCR-Pool-Testergebnisses oder eines positiven Corona-Selbsttests bei Schultestungen erfolgt umgehend eine Absonderung der betroffenen Personen bis zum Erhalt eines negativen Ergebnisses mittels individuellem PCR-Test. Liegt ein solches vor, ist für diese Personen eine Teilnahme am Präsenzunterricht, sonstigen verpflichtenden Schulveranstaltungen oder an Betreuungsangeboten grundsätzlich wieder möglich, sofern diese Person nicht durch das Gesundheitsamt als enge Kontaktperson eingestuft wurde.

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