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Abschluss der AGH „Arbeit als Lebenshilfe“

An der Burgruine Ringelstein (v. l.): Veronika Balz (stellv. Leitung Suchtkrankenhilfe Caritasverband Paderborn), Dominik Neugebauer (Leitung Suchtkrankenhilfe Caritasverband Paderborn), Patrick Wilk (Vorstand Caritasverband Paderborn), Wolfgang Grothe (Suchtkrankenhilfe Caritasverband Paderborn), Kreisdirektor Dr. Ulrich Conradi, Barbara Schäfer (Geschäftsführung Jobcenter Kreis Paderborn), Bürgermeister Burkhard Schwuchow, stellv. Landrat Hans-Bernd Janzen und vorne Peter Salmen (Suchtkrankenhilfe Caritasverband Paderborn). Foto: Stadt Büren
An der Burgruine Ringelstein (v. l.): Veronika Balz (stellv. Leitung Suchtkrankenhilfe Caritasverband Paderborn), Dominik Neugebauer (Leitung Suchtkrankenhilfe Caritasverband Paderborn), Patrick Wilk (Vorstand Caritasverband Paderborn), Wolfgang Grothe (Suchtkrankenhilfe Caritasverband Paderborn), Kreisdirektor Dr. Ulrich Conradi, Barbara Schäfer (Geschäftsführung Jobcenter Kreis Paderborn), Bürgermeister Burkhard Schwuchow, stellv. Landrat Hans-Bernd Janzen und vorne Peter Salmen (Suchtkrankenhilfe Caritasverband Paderborn). Foto: Stadt Büren

Vor 16 Jahren wurde die Arbeitsgelegenheit (AGH) „Arbeit als Lebenshilfe“ ins Leben gerufen mit dem Ziel, suchtkranken Menschen eine berufliche Wiedereingliederung und eine allgemeine Verbesserung der persönlichen Lebensverhältnisse zu ermöglichen. Dabei stand eine enge Verknüpfung suchtspezifischer und berufsspezifischer Begleitung im Vordergrund, die sich entsprechend der Ausgangslage u. a. auf Persönlichkeitstraining, Konfliktbewältigungsstrategien, Selbsterfahrung, Gruppen- und Sozialtraining und Selbst-und Fremdwahrnehmung ausgerichtet hat. Nun ist das Projekt beendet. Bei der Abschlussveranstaltung des Caritasverbands Paderborn als Träger der Gesamtmaßnahme blickten alle Beteiligten mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf die vergangenen 16 Jahre zurück.

Peter Salmen, der zusammen mit Wolfgang Grothe das Projekt angeleitet und maßgeblich zu dessen Gelingen über den gesamten Zeitraum hinweg beigetragen hat, hält fest: „Ein Projekt wie dieses kann nur funktionieren, wenn alle davon überzeugt sind – und das waren wir. Wir waren 16 Jahre lang einzigartig.“ Mit Beendigung der AGH endet auch die Tätigkeit von Peter Salmen und Wolfang Grothe, die nun in den wohlverdienten Ruhestand gehen.

Die Wirkungsstätte der Menschen, die an dem Projekt beteiligt waren, war größtenteils die Burgruine Ringelstein. Diese habe rund 500 Klientinnen und Klienten einen Arbeitsort und einen neuen Umgang mit der eigenen Erkrankung geboten, sagt Veronika Balz, stellvertretende Leitung der Suchtkrankenhilfe (Caritasverband Paderborn), und wurde vom „Grashügel“ zu einer überregionalen touristischen Anlaufstelle restauriert. „Es ist beeindruckend, was aus dem Projekt „Arbeit als Lebenshilfe“ erwachsen ist und wie vielen Menschen dadurch wieder eine neue Lebensgrundlage und Perspektive gegeben werden konnte“, betont der stellvertretende Landrat Hans-Bernd Janzen. Der Kreis Paderborn hat die suchtspezifische Beratung im Rahmen der psychosozialen Betreuung mit einer Summe von 20.000 Euro pro Jahr unterstützt. Die Finanzierung der AGH über die Maßnahmenkostenpauschale und die Zuweisung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer übernahm das Jobcenter Paderborn. Mit dem Programm LEADER, einem Förderschwerpunkt der Europäischen Union zur Entwicklung des ländlichen Raums, konnten zudem Baumaterialien finanziert werden.

Als Eigentümerin der Burganlage hat die Stadt Büren das Projekt „Arbeit als Lebenshilfe“ stets begleitet und unterstützt. Bürgermeister Burkhard Schwuchow erinnert an den Grundgedanken des Projekts: „Was wir zum einen sehen, ist das Gebäude – unsere Burgruine. Das andere, das sind die Menschen, die die Arbeitsgelegenheit wahrgenommen und sich jeden Tag im Umgang miteinander und mit sich selbst geübt haben. Hier wurde ein Ort der Begegnung geschaffen und ein Zusammentreffen mit Menschen, denen es eine Herzensangelegenheit war, gemeinsam etwas zu bewegen.“ Vor allem Peter Salmen und Wolfgang Grothe seien nicht nur Anleiter, sondern gleichzeitig Ratgeber und Kummerkasten für alle Beteiligten gewesen.

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