02. Okt 2025
Gelungener Infoabend zu Cybermobbing in der Aula der Gesamtschule Büren

Die Aula der Gesamtschule Büren war am Montagabend gut gefüllt: Zahlreiche Eltern, Lehrkräfte und Interessierte folgten der Einladung zu einer Informationsveranstaltung über Cybermobbing und die digitalen Gefahren für Schülerinnen und Schüler – von der Grundschule bis zur Sekundarstufe. Ziel des Abends: Aufklären, konkrete Hilfen an die Hand geben und Schule wie Elternhaus noch enger vernetzen.
Schon in der Begrüßung machten die Veranstalter – die Jugendpflege Büren und die Jugendberatungsstelle MUT.ich (Paderborn) deutlich: „Wir wollen Kinder stark machen – nicht nur analog, sondern auch online.“ Fachimpulse aus Medienpädagogik und Präventionsarbeit gaben anschließend einen kompakten Überblick: Was ist Cybermobbing? Wie unterscheiden sich Konflikte von Straftatbeständen? Welche Plattformen, Spiel- und Chaträume sind aktuell relevant? Und welche Rechte haben Kinder und Jugendliche – vom Recht am eigenen Bild bis zum Melden und Sperren von Inhalten?
Erkenntnisse des Abends
Aus der Praxis: Live-Demos und Fallbeispiele
Anhand realistischer Chat-Szenen wurde gezeigt, wie Gruppendruck, Kettenbriefe, Diffamierungen über Memes oder Fake-Accounts funktionieren – und wie moderierte Antworten, ruhiges Gegen-Narrativ sowie das konsequente Stummschalten/Verlassen toxischer Gruppen wirken können. Eine Live-Demo führte durch Meldewege auf gängigen Plattformen, erklärte Sicherheits- und Privatsphäre-Einstellungen und gab Check-listen an die Hand.
Hilfe & Anlaufstellen (Auswahl)
Am Ende der Veranstaltung nutzten viele Gäste die offene Fragerunde. Deutlich wurde: Prävention wirkt am besten, wenn Schule und Elternhaus an einem Strang ziehen – mit klaren Regeln, verlässlichen Ansprechpersonen und einer Kultur des Hinschauens.
