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Soforthilfeprogramm Innenstadt

Zukunft.Innenstadt.Nordrhein-Westfalen

Soforthilfe Innenstadt

Freuen sich über die vorliegende Programmbewilligung aus dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW (v. l.) Alexander Kraft (Miarbeiter Wirtschaftsförderung/Liegenschaften der Stadt Büren) und Martin Stich (Vorsitzender des Vereins „Bock auf Büren")


Stadt Büren erhält Förderung für die Innenstadt Soforthilfeprogramm in Höhe von 81.000 Euro

Innenstädte und Zentren sind das Herz unserer Gemeinden und Städte. Doch die coronabedingten, krisenhaften Erscheinungen in Handel, Dienstleistung und Gastronomie, die bereits seit anderthalb Jahren das Wirtschaften und Leben in der Bürener Kernstadt prägen, berühren in hohen Maße die Bindung zwischen Unternehmen und Kunden/innen.

Die Stadt Büren erhält im Rahmen des Sofortprogrammes „zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren in Nordrhein-Westfahlen“, welches durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW ins Leben gerufen wurde, eine Förderung in Höhe von 81.000 Euro für die Bürener Innenstadt. Ziel des Programms ist es, die betroffenen Städte und Gemeinden unter dem Motto der Landesinitiative „Zukunft.Innenstadt.Nordrhein-Westfalen“ zu unterstützen.

Mit den bewilligten Mitteln möchte die Stadt Büren Maßnahmen in Form eines Beteiligungsprozesses zwischen Unternehmen und Kunden entwickeln. Vor allem die Folgen der krisenhaften, coronabedingten Erscheinungen in Handel, Dienstleistung und Gastronomie berühren in hohem Maße Kundenbindungsprozesse. Es gilt, diese Bindung wiederherzustellen und zugleich für die Zukunft zu stärken. Dieser Prozess soll eine sinnvolle und funktionierende Verbindung von „stationär“ und „digital“ ermöglichen und somit einerseits auf die notwendige Weiterentwicklung des Kernstadtprofils als der lokale Handelsstandort und andererseits auf digitale Geschäftsprozesse und Verhaltensweisen abzielen.

„Um die Kernstadt Büren zukunftsfähiger zu machen, muss sie als ökonomischer Ort sowie als Bühne und Raum für Gemeinschaftserlebnisse und Kultur erlebbar gemacht werden“, sagt Bürgermeister Burkhard Schwuchow. In diesem Kontext soll zunächst der lokale Handel in einer Digitalisierungsoffensive mit Strategien und konkreten Maßnahmen begleitet werden.

Die Stadt Büren hat sich auf dieses Sofortprogramm des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung beworben, als bekannt wurde, dass weitere 30 Millionen Euro aus diesem Topf zur Verfügung gestellt wurden: „Das Sofortprogramm ist vorausschauend konzipiert und erlaubt den Städten und Gemeinden aktives Handeln für die eigene Innenstadt,“ konstatiert Michael Kubat von der Wirtschaftsförderung Stadt Büren, der den Förderantrag erarbeitet und bei der Bezirksregierung in Detmold eingereicht hat. Der kommunale Eigenanteil beläuft sich bis zum anvisierten Ende des Durchführungszeitraumes am 31. Dezember 2013 auf 10 % – in Summe maximal 9.000 Euro.

Die nun bewilligten Fördergelder stehen der Stadt Büren zusätzlich neben der bereits bewilligten Förderung zur Kernstadtkoordination unter dem Punkt 4.3 des Integrierten Entwicklungskonzeptes (ISEK) der Stadt Büren zur Verfügung.



Zum Hintergrund des Förderprogramms*
„Leben findet INNENstadt: 91 Kommunen in Nordrhein-Westfalen erhalten rund 29,3 Millionen Euro, um unter anderem dem Leerstand von Läden, Gaststätten und Kaufhäusern durch neue frequenzbringende Nutzungen für ihre Innenstädte zu begegnen. Damit macht die Landesinitiative ‚Zukunft. Innenstadt. Nordrhein-Westfalen.‘ weiter Tempo, wenn es darum geht, jetzt die Innenstädte der Zukunft zu gestalten“, erläutert Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung.

In 2020 wurde das landeseigene „Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren in Nordrhein-Westfalen“ mit 70 Millionen Euro aufgelegt. Noch Ende 2020 wurden die ersten rund 40 Millionen Euro bewilligt, nun werden weitere 112 Anträge aus Städten und Gemeinden bewilligt.

Ministerin Ina Scharrenbach: „Innenstädte und Zentren sind das Gesicht, sind das Herz unserer Städte und Gemeinden. Doch gerade die Händlerinnen und Händler, die bereits durch die Digitalisierung und den Online-Handel vor großen Herausforderungen stehen, wurden durch die langen Einschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie stark getroffen. Auch die Gastronomie sowie weitere auf Kunden angewiesene Vor-Ort-Anbieter kämpfen mit den Folgen. Für die Landesregierung Nordrhein-Westfalen war daher klar: Hier sind neue Wege gefragt, um neue Perspektiven für Handel, Dienstleistungen und die Besucher der Innenstädte zu schaffen. Mit diesem Sofortprogramm der Landesregierung bekommen die Städte und Gemeinden die Möglichkeit, neue Wege zu gehen.“

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