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Soforthilfeprogramm Innenstadt

190.000 Euro für die Bürener Innenstadt

Marktplatz

Freiraum in Büren für Geschäftsideen und Aufenthaltsqualität

Zwei Jahre Krise haben die Bürener Innenstadt erheblich geschwächt. Nun ist es Zeit, sie wieder zu stärken. Mit einem kommunalen Eigenanteil von 10% sowie 171.000€ Fördergeldern soll der Bürener Kernstadt über drei verschiedene Bausteine neues Leben eingehaucht werden.

Freiraum für neue Geschäftsideen gibt es schon reichlich. Damit dieser Freiraum auch genutzt wird, kann die Anmietung neuer Geschäftsräume nun erheblich unterstützt werden: Dank dem „Verfügungsfonds Anmietung“ kann die Stadt Büren leerstehende Ladenlokale anmieten und deutlich vergünstigt weitervermieten. Unternehmer/innen soll so über knapp zwei Jahre die Chance gegeben werden, sich in der Innenstadt zu etablieren.


„Leerständen in der Innenstadt wollen wir aktiv entgegenwirken. Deshalb haben wir einen Großteil der Fördermittel für den ersten Baustein zur Verfügung gestellt, der neue Unternehmen unmittelbar unterstützen wird,“ so Michael Kubat von der Wirtschaftsförderung Stadt Büren.


Auch etablierte Unternehmen sollen unter dem Baustein Zentrenmanagement unterstützt werden. Deren Kundenbindungen wurden über die letzten zwei Jahre erheblich geschwächt. Es gilt nun, diese wiederherzustellen und dafür neue Wege zu gehen. Dafür sollen digitale Workshops, ein neues Beratungsangebot, Events in der Innenstadt und Passanten-/ sowie Kundenbefragungen eine neue Grundlage schaffen.

Auch die Qualität der Innenstadt an sich soll verbessert werden. Stadtbäume liegen im Trend und mit solchen soll der Kern von Büren nun deutlich grüner werden. Neben neuer Flora und Fauna werden auch die Sitzgelegenheiten erneuert und neue kulturelle Points of Interest geschaffen. Dazu zählen, zum Beispiel, mobile Graffiti-Wände. Insgesamt wird ein neues Erscheinungsbild geschaffen, das Bürener wieder zum längeren Verweilen einladen wird.

Hintergrund

Das „Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren in Nordrhein-Westfalen“ wurde am 9. Juli 2020 vom Land Nordrhein-Westfalen aufgelegt. Städte und Gemeinden werden mit diesem bundesweit ersten und mittlerweile auch von anderen Bundesländern in ähnlicher Form aufgegriffenen Landesprogramm in die Lage versetzt, den corona-bedingten Folgen in unseren Innenstädten und Zentren aktives Handeln entgegenzusetzen.

Der sichtbaren Schließung von Kaufhäusern und dem zunehmenden Leerstand von Ladenlokalen, Gastronomieflächen und ganzen Immobilien kann mit neuen Instrumenten begegnet werden, die von Seiten des Landes mit 90 Prozent gefördert werden.
Hierbei geht die Landesregierung Nordrhein-Westfalen neue Wege und eröffnet den Städten und Gemeinden viel Spielraum, dass jeweils vor Ort Richtige für das Herz ihrer Städte und Gemeinden zu tun. Ob die Anmietung von Ladenlokalen, der Zwischenerwerb von Gebäuden, die Verhandlung mit den Grundstückseigentümern von Einzelhandelsgroßimmobilien oder die Erarbeitung gemeinsamer Perspektiven mit zentralen Akteuren zum Beispiel aus Handel, Eigentümerschaft und Politik: Jede Kommune kann hier ihrer individuellen Herausforderung gerecht werden.

Die Stadt Büren hat im Jahr 2021 im Rahmen des genannten Programmes in zwei Schritten (zweiter und dritter Aufruf) Fördermittel beim Land Nordrhein-Westfalen beantragt und diese jeweils bewilligt bekommen.

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