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Jamon Jaffé

WestfalenClassics

Klassik in Büren – alle Freunde der klassischen Musik dürfen sich jährlich auf Barockkonzerte freuen. Im Rahmen seiner Editionen engagiert sich WestfalenClassics für hochklassige Kammermusik und bringt z.B. das Thüringer Bachkollegium ins Kloster Holthausen oder die Jesuitenkirche.

Herbstedition 2022 

9. bis 18. September 2022

Von Mozart bis Jazz – Sieben Konzerte an sieben Orten bei „Westfalen Classics“ 2022

Mit einem farbenfrohen und auch stilistisch vielfältigen Programm lockt das Internationalen Kammermusikfestival „Westfalen Classics“ zwischen dem 9. und 18. September 2022 erneut an verschiedenste reizvolle Spielorte von Schloss Erwitte über Gut Holthausen, das Rittergut Störmede, die Jakobikirche Lippstadt, die Hohnekirche Soest und die Firma Lönne bis hin zum Schloss Körtlinghausen. Das interessierte Publikum kann sich also auf eine musikalische Reise durch den Landstrich begeben und dabei Klassisches, Romantisches, Modernes wie auch Jazz erleben, gespielt von wechselnden Besetzungen vom Streichquarte bis zum Saxophonensemble und von hochklassigen Künstlerinnen und Künstlern.

Zum Auftakt spielt am 9. September ab 19.30 Uhr das Weimarer Klenke Quarte im Schloss Erwitte zu erleben, wo das Publikum unter dem Motto „Traditional Tunes“ Musik des russischen Brahms‐Verehrers Alexander Glasunow, ein Streichquarte des türkischen Komponisten Ulvi Cemal Erkin sowie Maurice Ravels F‐Dur‐Quarte erwartet. Ein Programm, in dem Folkloristisches, kunstvoll verpackt, stets mitschwingt.

Unter dem Motto „Freilach“ steht das Konzert am 10. September ab 16 Uhr auf Gut Holthausen, wo Festivalintendant Gernot Süßmuth an der Violine gemeinsam mit dem Cellisten Ramón Jaffé und der Klaviervirtuosin Monica Gutmann zu hören ist – und mit Musik, die zwischen Melancholie und überschäumender Lebensfreude das ganze emotionale Spektrum der vielschichtigen jüdischen Kultur umfasst. Joel Engel, Felix Mendelssohn Bartholdy, Erwin Schulhoff und Paul Schoenfield stehen auf dem Programm.

Auch das Frank Dupree Trio ist mit seiner unwiderstehlichen Mischung aus Klassischem und Jazz wieder bei „Westfalen Classics“ zu Gast. Am 11. September ab 19.30 Uhr präsentieren die drei kongenialen Musiker im Rittergut Störmede Musik des sowjetischen Jazz‐Pioniers Nikolai Kapustin im Dialog mit Chick Coreas „Children Songs“ und dem berühmten Titel „Spain“. Frank Dupree eröffnet zuvor den Abend mit Klaviermusik des französischen Impressionismus.

Unter dem Motto „Made in Vienna“ steht das Konzert, mit dem „Ardemus Saxophonquarte“ am 13. September 2022 ab 19.30 Uhr erneut in der Jakobikirche Lippstadt gas ert. Gemeinsam mit dem Pianisten Mario Häring hat sich das Ensemble diesmal ganz dem Repertoire der Wiener Klassik verschrieben, das, in Saxophonklänge getaucht, ungeahnt neu erlebbar wird. Mozarts Quinte für Klavier und Bläser Es‐Dur bildet den Höhepunkt des Programms – ein Werk, von dem der Komponist selbst sagte, es sei „das beste was ich noch in meinem Leben geschrieben habe.“

Ein außergewöhnliches Konzert „Wider das Vergessen“ gibt es am 16. September 2022 ab 19.30 Uhr in der Hohnekirche Soest. Musiker der Staatskapelle Berlin und Weimar unter der Leitung von Reinhard Seehafer präsentieren dort Paul Dessaus Melodram „Lilo Herrmann“, das die Sprecherin Maike Droste auf die Bühne bringt. Es folgt das 1. Streichquarte von Erwin Schulhoff, bevor die Sopranistin Narine Yeghiyan als Solistin in Seehafers Poeme „Selma“ nach einem Gedicht der gerade einmal 18‐jährig im Zwangsarbeiter gestorbenen Dichterin Selma Meerbaum‐Eisinger zu erleben ist.

Ein klassisch‐romantisches Programm für Klaviertrio und Gesang ist am 17. September ab 19.30 Uhr in der Firma Lönne im Gewerbegebiet am Wasserturm zu hören . Trios von Beethoven und Mendelssohn treffen hier auf Lieder von Richard Strauss, die die Sopranistin Narine Yeghiyan zum Besten gibt. An den Instrumenten spielen Gernot Süßmuth (Violine), Jelena Ocic (Violoncello) und José Gallardo (Klavier).

Um eine Zugabe lässt sich „Westfalen Classics“ 2022 gar nicht erst bitten. Mit einem Programm voller Highlights aus dem reichen Repertoire für Violine und Klavier beschließt das Festival seine Herbstedition am Sonntag, 18. September ab 11 Uhr auf Schloss Körtlinghausen. Der charismatische Geiger David Castro‐Balbi bietet dort, begleitet von Ekaterina Chernozub, die ganze Palette seines Könnens feil – von Mozart über Sarasate und de Falla bis zu Camille Saint‐Saëns. Ein Programm, das seinem Titel „Encore“ alle Ehre macht.

Tickets für alle Konzerte und mehr Informationen sind unter https://www.westfalenclassics.de/tickets/ oder im Ticketbüro unter Tel. 02941 – 273 71 94 erhältlich.

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