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Natur erleben

Naturerlebnisse im Bürener Land

Naturbild Büren

Büren, ein schönes Stück Natur! Im Süden des Paderborner Landes liegt die ehemalige Kreisstadt mit ihren 22.000 Einwohnern eingebettet in den Flusstälern des malerischen Alme- und Aftetals. Aufgrund der besonderen Lage in der Paderborner Hochfläche und gleichzeitig im Zipfel des Sauerlandes bietet das Bürener Land eine große touristische Vielseitigkeit für Jung und Alt.

Abtauchen in die vielfältige Bürener Natur

Entspannen, Natur genießen und Kultur erleben

Wandern, Radfahren, Reiten, Schwimmen, Kanufahren, Fliegen - in Büren bleibt man fit! Das Rad- und Wanderwegenetz ist vorbildlich ausgeschildert. Besonders die Flusstäler bieten familienfreundliche Radrouten und spannende Wanderrundtouren.

Unsere beiden familienfreundlichen Freibäder in der Kernstadt mit seiner 50-m-Schwimmbahn und das Freibad in Harth/Weiberg direkt vor den Toren des Ringelsteiner Waldes sowie das städtische Hallenbad am Bürener Schulzentrum laden Sie ein, ganzjährig abzuschalten und einen aufregenden Tag mit der ganzen Familie zu erleben.

Detaillierte Informationen zur Bürener Natur

Alme- und Aftetal

Das Almetal

Von der Quelle in Brilon-Alme fließt die Alme ca. 60 km durch das Paderborner Land bis zur Mündung in die Lippe bei Schloß Neuhaus.

Die Alme entspringt in den Karstquellen beim Ort Alme am nördlichen Rand der Briloner Hochfläche, durchfließt dann das Alme-Afte-Bergland, welche die naturräumliche Einheit „Sintfeld“ bilden. Sie erreicht zwischen Büren und Brenken die Brenkener Bergplatte, welche wie das Sintfeld zur Paderborner Hochfläche zählt. Hier zeigt sie das für diesen Raum typische Phänomen des Bachwindens, d.h. ein Teil des Almewasser fließt als Karstgrundwasser unterirdisch weiter.

Alme
Alme

Unterhalb von Brenken fällt der Fluß in sehr regenarmen Sommern über einige Strecken völlig trocken. Schließlich mündet die Alme bei Paderborn Schloß-Neuhaus in die Lippe.


Das Aftetal

Von Bad Wünnenberg kommend fließt die Afte vorbei an den Ortschaften Leiberg und Hegensdorf und mündet in Büren in die Alme.


Der Ringelsteiner Wald

Ringelsteiner Wald
Ringelsteiner Wald

Wandern - Erholen - Frei sein. Ein riesiges Waldgebiet, der "Ringelsteiner Wald", mit 30 km ausgeschilderten leicht begehbaren Wanderwegen, einladenden Sitzgruppen und Ruhebänken, begeistert jeden Naturfreund.

Klima und Kultur

Das Klima

Natur

Das Erholungsgebiet wird vom atlantisches Klima mit relativ geringen jahreszeitlichen Temperaturgegensätzen, milden Wintern und hohen Niederschlagsmengen geprägt. Niederschlagsreichste Monate sind Juli und August, im März regnet es am wenigsten. Die Jahresmitteltemperaturen liegen zwischen 7,0°C in den Hochlagen und 8,5°C im Westen.


Wasser, Quellen, Flüsse

Im gewässerreichen Süden des Erholungsgebietes entspringen die beiden Flüsse Alme und Afte, die durch ihre Täler die Hochfläche prägen. Im Norden des Erholungsgebietes versickern die Fließgewässer meist nach wenigen 100 Metern im wasserdurchlässigen Kalkuntergrund und liegen lange Zeit im Jahr trocken.

Obwohl die Alme in einer sehr ergiebigen Karstquelle mit durchschnittlich 400 l in der Sekunde entspringt, versickert in Büren mehr Wasser im Untergrund als ihr durch Afte und andere Nebenbäche zufließt. In den trockenen Sommermonaten fällt ihr Flussbett ab Brenken trocken.


Natur und Kultur

Die Flusstäler mit ihren Auen und Hängen und die hier erhaltene, vielgestaltige Kulturlandschaft mit Wiesen, Obstbäumen und kleinen Wäldchen bilden„Lebensadern“ für eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen.

Die Landschaft lädt zur ruhigen Erholung und Beobachtung der Natur ein. Bis heute sind im Erholungsgebiet, in dem die Menschen immer von Ackerbau, Viehzucht und Waldbau lebten, Kultur und Natur untrennbar miteinander verbunden.

Kultur und Geschichte dieses Gebietes werden durch die Kennzeichnung von mittelalterlichen Handelsrouten lebendig.

Almetal

Lehrpfade und historische Anlagen, wie z.B. die Burgruine Ringelstein, die Wewelsburg und die Jesuitenkirche, vermitteln Eindrücke und Wissenswertes aus den verschiedensten Bereichen des Lebens in der Vergangenheit und in der Gegenwart.

Naturräume im Bürener Land

Der Naturraum Büren liegt zusammen mit der Stadt Bad Wünnenberg im südlichen Kreis Paderborn. Beide Städte haben sich zum bevorzugten Erholungsgebiet zusammengeschlossen, weil sie gleiche natürliche Voraussetzungen haben. Der flache, teilweise bewaldete Nordteil des Gebietes gehört naturräumlich zur Paderborner Hochfläche; der bergige, bewaldete und gewässerreiche Südteil des Erholungsgebietes zum Sauerland.

Durch diese Übergangsstellung begegnen Tiere und Pflanzen aus dem Flachland, wie z.B. Nachtigall und Grünes Heupferd, solchen aus dem Bergland, wie z.B. Schwarzstorch und Zwitscher-Heupferd.

Rotmilan

Die Entstehung der Landschaft

Das Kastphänomen
Das Kastphänomen

Die Gestalt und Beschaffenheit der Landschaft ist zunächst vom Ausgangsgestein abhängig. Die untersten und gleichzeitig ältesten Gesteinsschichten stammen aus dem erdgeschichtlichen Altertum, dem Paläozoikum. Zu dieser Zeit, vor 300 bis 400 Millionen Jahren, war das Gebiet von einem Meer bedeckt. Mächtige Schichten aus Sand, Schluff und Ton, teils auch aus kalkigem Material wurden abgelagert.

Vor 250 bis 300 Millionen Jahren, zum Ende des Oberkarbons, wurde im Zuge von Verschiebungen der Kontinentalplatten das Rheinische Schiefergebirge aufgefaltet und herausgehoben.

Das Sauerland entstand und eine schiefe Ebene, die von Süden nach Nordosten bis ins Münsterland abfällt. Das bewirkt, dass wir im Süden Bürens Höhen von gut 400 m über Normalnull vorfinden und im Norden nur noch knapp 200 m über Normalnull.

Die Gesteinsarten, die das Sauerland bilden, sind in Büren nur im Süden an den Talhängen von Alme und Afte an der Erdoberfläche. Sonst liegen sie unter den Schichten der Kreidezeit. Vor etwa 140 Millionen Jahren breitete sich ein Flachmeer über das Erholungsgebiet aus.

Durch Ablagerungen am Meeresboden entstanden die heute landschaftsprägenden Kreidekalkschichten, in denen der aufmerksame Wanderer immer wieder Fossilien entdecken kann.

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