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Gleichstellung 

Die Gleichstellungsbeauftragte bei der Stadt Büren

Gleichstellungsbeauftragte Eva Bock
Gleichstellungsbeauftragte Eva Bock

Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin. (Artikel 3 Absatz 2 Grundgesetz)

Trotz dieser rechtlichen Gleichstellung sind Frauen auch heute noch in vielen gesellschaftlichen Bereichen benachteiligt.

Engagement der Gleichstellungsbeauftragten

  • für mehr Entgeltgerechtigkeit zwischen Frauen und Männern
  • für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • für mehr Frauen in der Führungsspitze (nicht nur in der Stadtverwaltung)
  • für körperliche und seelische Unversehrtheit und Selbstbestimmung

    Gleichstellung in Büren ist eine Querschnittsaufgabe und die Zuständigkeit der Gleichstellungsbeauftragten beschränkt sich nicht auf die Beschäftigten der Stadt Büren. Sie ist auch die Ansprechpartnerin für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger. „Die Themen, mit denen ich mich befasse, sind so unterschiedlich wie die Frauen und Männer, die in dieser Stadt leben“, so Frau Bock.

Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten

  • Unterstützung von Frauen beim Wiedereinstieg in den Beruf nach der reinen Familienphase, Konzepte für Teilzeitarbeit, Kinderbetreuung
  • Mitwirkung bei organisatorischen und personalwirtschaftlichen Maßnahmen der Stadtverwaltung Büren
  • Einbringung frauenspezifischer Belange bei Vorhaben wie Stadt-, Wohnungs- oder Verkehrsplanung
  • Öffentlichkeitsarbeit zu frauenspezifischen Themen über Informationsbroschüren u. ä.
  • Beratung zu gleichstellungsrelevanten Fragenund in schwierigen Lebensphasen (Scheidung, Arbeitslosigkeit, etc.)
  • Unterstützende Angebote für Alleinerziehende
  • Erstellung des Gleichstellungsplans für die Stadtverwaltung Büren
  • Planung und Durchführung von Veranstaltungen und Projekten zum Thema „Gleichstellung“

Aktuelles zum Thema Gleichstellung

Berufsorientierung 4.0 – unter diesem Motto stehen der Girls’Day und der Boys’Day 2021.

Die Aktionstage gegen Rollenklischees im Beruf finden bundesweit am 22. April statt. Teil dieser Events ist ein öffentliches Live-Programm mit spannenden Impulsen, Interviews und Diskussionsrunden. Mit dabei sind Vorbilder aus verschiedenen Berufsfeldern und Politik, Influencerinnen und Influencer. Hier finden Sie alle Infos.


Zum Internationalen Frauentag 2021 hat die Stadt Paderborn jede Menge interessante Online-Veranstaltungen geplant: Zum Programm


Das MGW informiert: Mütter-/Mutter-Kind-Kliniken im Müttergenesungswerk bleiben trotz Coorona geöffnet. Müttergenesungswerk


Der Arbeitskreis der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten des Kreises Paderborn und der FrauenRat NRW hatten zu einer Veranstaltung mit Vorträgen zum Thema weibliche Genitalverstümmelung in Afrika und Europa ins Paderborner Kreishaus eingeladen.
weibliche Genitalverstümmelung

Stand beim Kreisfamilientag
Equal Pay Day

Gesetzliche Grundlagen:

Auszug aus der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NRW)

§ 5
Gleichstellung von Frau und Mann

(1) Die Verwirklichung des Verfassungsgebots der Gleichberechtigung von Frau und Mann ist auch eine Aufgabe der Gemeinden. Zur Wahrnehmung dieser Aufgabe können die Gemeinden Gleichstellungsbeauftragte bestellen.

(2) In kreisangehörigen Städten und Gemeinden mit mehr als 10 000 Einwohnern sowie in kreisfreien Städten sind hauptamtlich tätige Gleichstellungsbeauftragte zu bestellen.

(3) Die Gleichstellungsbeauftragte wirkt bei allen Vorhaben und Maßnahmen der Gemeinde mit, die die Belange von Frauen berühren oder Auswirkungen auf die Gleichberechtigung von Frau und Mann und die Anerkennung ihrer gleichberechtigten Stellung in der Gesellschaft haben.

(4) Die Gleichstellungsbeauftragte kann in Angelegenheiten ihres Aufgabenbereiches an den Sitzungen des Verwaltungsvorstands, des Rates und seiner Ausschüsse teilnehmen. Ihr ist auf Wunsch das Wort zu erteilen. Sie kann die Öffentlichkeit über Angelegenheiten ihres Aufgabenbereichs unterrichten.

(5) Die Gleichstellungsbeauftragte kann in Angelegenheiten, die ihren Aufgabenbereich berühren, den Beschlussvorlagen des Bürgermeisters widersprechen; in diesem Fall hat der Bürgermeister den Rat zu Beginn der Beratung auf den Widerspruch und seine wesentlichen Gründe hinzuweisen.

(6) Das Nähere zu den Absätzen 3 bis 5 regelt die Hauptsatzung.

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